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#034 Pollensaison

In dieseM Impuls Teile ich meine Gedanken zu…

Was man Allergie nennt – und was der Körper vielleicht mitteilen will


Die bekannte Geschichte klingt schlicht: Pollen erscheinen, das Immunsystem reagiert, Medikamente beruhigen die Symptome. Ein wiederkehrendes Ritual des Frühlings. Doch zwischen Ursache und Reaktion liegt oft mehr, als die einfache Erzählung vermuten lässt.
Denn der Pollen selbst ist kein neuer Eindringling. Er begleitet die Natur seit Jahrtausenden. Neu ist vielmehr das Milieu, auf das er trifft: ein Organismus, der unter Dauerstress steht, dessen Regenerationsrhythmen gestört sind, dessen Schleimhäute gereizt, dessen Ernährung verarmt und dessen innere Balance aus dem Takt geraten sein kann.
Wenn der Darm belastet ist, wenn Schlaf fehlt, wenn Reizüberflutung zum Normalzustand geworden ist, wenn Bewegung, Licht und Ruhe zu kurz kommen – dann reagiert der Körper oft empfindlicher. Nicht, weil er „defekt“ ist, sondern weil er versucht, mit Belastung umzugehen.
Auch das Nervensystem spielt mit hinein. Wer ständig angespannt lebt, lebt selten entzündungsfrei. Und wo dauerhafte Anspannung herrscht, steigt oft auch die Empfindlichkeit gegenüber Reizen aller Art.
So wird der Pollen vielleicht weniger zum Feind als zum Spiegel. Er zeigt an, wo Reserven fehlen, wo Regulation erschwert ist, wo der Körper Unterstützung braucht.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht nur: Wie unterdrückt man die Symptome?
Sondern auch: Was stärkt das Terrain?
Mehr Schlaf. Weniger Dauerstress. Nährstoffreiche Ernährung. Pflege der Darmgesundheit. Bewegung. Frische Luft. Regeneration. Medizinische Begleitung dort, wo sie sinnvoll ist.
Vielleicht wäre dann der Frühling nicht länger Gegner – sondern wieder das, was er immer war: eine Zeit des Aufbruchs.

Rune Tölke Heilpraktikerin | Angebote und Services | Herzlich Willkommen!

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