Viele Menschen kennen dieses Erlebnis: Man nimmt ein pflanzliches Mittel, hat Gutes darüber gehört, spürt Hoffnung – und dann passiert… fast nichts. Schnell entsteht der Gedanke: „Bei mir wirkt sowas einfach nicht.“
Doch ein wesentlicher Punkt wird oft übersehen: Pflanzen wirken nicht isoliert. Sie wirken in einem System – und dieses System muss überhaupt in der Lage sein, Impulse aufzunehmen. Ein Körper im Dauerstress hört kaum noch zu.
Wenn der Organismus innerlich auf Alarm steht – durch Anspannung, Grübeln, Schlafmangel oder emotionale Belastung – dann rückt Regeneration biologisch in den Hintergrund. Der Körper wählt Überleben statt Feinregulation.
In diesem Zustand greifen viele zu Mitteln für Schlaf, Verdauung, Hormone oder Entzündungen – doch die eigentliche Blockade sitzt im Nervensystem.
Wie man das System wieder empfänglicher machen kann:
Es gibt verschiedene Wege, die helfen können, den Körper aus dem Alarmzustand herauszuführen und die innere Empfangsbereitschaft zu stärken. Dazu gehören unter anderem:
– Craniosacrale Osteopathie – eine sanfte Arbeit am craniosacralen Rhythmus, die das Nervensystem beruhigen und den Körper in tiefere Entspannung führen kann.
– C4‑Homöopathie – ein Ansatz, der mit sehr feinen Impulsen arbeitet und häufig dort ansetzt, wo das System überlastet oder blockiert wirkt.
– Traumatherapeutische Begleitung – um alte Muster, Stressreaktionen oder innere Alarmzustände zu lösen, die der Körper sonst ständig aufrechterhält.
– Neurosystemische Integration® (NI) – ein moderner Ansatz, der Nervensystem, Körperempfinden und innere Muster zusammenbringt und so mehr Regulation ermöglicht.
Diese Methoden ersetzen keine Pflanzen – sie schaffen den Boden, auf dem Pflanzen überhaupt wieder wirken können.
Ein paar ehrliche Fragen, die zeigen, ob der Körper empfänglich ist:
– Schlafe ich wirklich erholsam?
– Habe ich tagsüber Momente echter innerer Ruhe – nicht nur Ablenkung?
– Atme ich ruhig und tief oder eher flach und schnell?
– Fühlt es sich an, als wäre ich ständig „unter Strom“?
Wenn diese Punkte dauerhaft aus dem Gleichgewicht sind, ist das kein persönliches Versagen.
Es ist schlicht Biologie: Ein Körper im Alarmzustand verarbeitet keine feinen Impulse.
Die entscheidende Erkenntnis:
Bevor man nach immer neuen Pflanzen sucht, lohnt es sich, erst die innere Empfangsbereitschaft zu stärken.
Manchmal ist nicht die nächste Kapsel das wirksamste Mittel, sondern die Rückkehr in einen Zustand, in dem der Körper überhaupt wieder reagieren kann – unterstützt durch Berührung, Regulation, innere Arbeit und sanfte Impulse.
Pflanzen sind keine Reparaturtrupps für ein überlastetes System.
Sie sind Impulsgeber.
Und Impulse brauchen ein Nervensystem, das zuhören kann.
Wer das versteht, spart Geld, Nerven und kommt der eigentlichen Ursache oft näher als mit jeder neuen Substanz.
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